Das art & book Galerie Tobien Lexikon der Künstler. Wer in Hamburg und Husum schon bei uns an der Wand hängt oder hing.
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A
Adamski, Johannes: geb. 1964 in Bad Hersfeld, seit 1993 lebt und arbeitet JOHANNES in Spanien/Mallorca - Sevilla. Ausstellungen national und international.
Anderson, Friedel: 1954 geboren in Oberhausen. Anderson wuchs in der Umgebung von Itzehoe auf, machte dort Abitur und studierte von 1974-77 Kunstgeschichte an der Universität Göttingen. Schwerpunkt des Studiums war Architektur der Renaissance in Florenz, dann auch die Malerei des „Blauen Reiter“ und des französischen Impressionismus.
Ansay, Arpa: Geboren 1973 in Hamburg, machte sie dort 1996 ihren Abschluss als Modedesignerin an der Akademie JAK Mode+Design. Nach mehreren Jahren als Kreative und Texterin in Werbe- und Designagenturen, u.a. auch in London, zog es sie 2002 wieder zurück an die Elbe. Ihr eigenes künstlerische Schaffen fand seinen Ausdruck in Landschaften und Stilleben, im August 2003folgte die erste Ausstellung im Marmara Hotel in Istanbul. Seit 2004 hat Arpa Ansay ihr eigenes Atelier in Hamburg.
Axmann, Elisabeth: 1934 geboren in Berlin - 1953-1957 Studium an der Hochschule für bildende Künster bei den Professoren Jaenisch und Hoffmann - 1958/1959 folgten Studienreisen nach Skandinavien - 1960-1961 Studium bei Johnny Friedlaender in Paris - 1961 erhielt Axmann den Preis der Internationalen Trienale für farbige Grafik in der Schweiz - 1962-1968 freie Journalistin und Redakteurin für mehrere große Zeitungen und Zeitschriften in Berlin - Seit 1969 als freischaffende Künstlerin tätig.
Elisabeth Axmanns Arbeiten wurden von Museen in Houston und New York wie auch vom Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin angekauft und sind auf vielen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen
B
Bach, Elvira: 1951 geboren in Neuenhain, lebt in Berlin. Elvira Bach gehört zu den Künstlern aus dem Umfeld der „Neuen Wilden“, die auch ohne das Markenzeichen einer Kunstrichtung mühelos ihre künstlerische Karriere fortgesetzt haben. ...weiter
Barlach, Ernst: Bildhauer, Graphiker, Schriftsteller. Geboren am 2. Januar 1870 in Wedel (Holstein) 1888-1891 Studium an der Gewerbeschule Hamburg. ...weiter
Behrendt, Falko: wurde 1951 in Torgelow, Mecklenburg-Vorpommern, geboren. 1971 bis 1975 Studium an der Hochschule für Bildende Künste, Dresden. Er lebt und arbeitet in Hamburg. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland begleiten das Werk dieses erfolgreichen Künstlers....weiter
Böhnert, Heinke: Wind, Wasser, Wellen, Segel, das sind die bestimmenden Sujets in der Malerei der Heinke Böhnert. Die 1961 in Hamburg geborene Malerin hatte in den letzten Jahren dem Genre der Marinemalerei völlig neue Aspekte abgewinnen können. ...weiter
Buhre, Jürgen: 1963 geboren in Gelsenkirchen - Berufliche Ausbildung als Maler und Grafiker - ab 1985 Freie Malerei - seit 1997 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Seine Arbeiten befinden sich im privaten und öffentlichen Besitz.
Seit den achtziger Jahren begleitet die Reduzierung auf Farbe und elementare Formen seine künstlerische Arbeit. Als dominantes Gestaltungselement tritt, aus freiem Pinselschwung heraus, die menschliche Figur auf. Gleichzeitig akzentuieren diese als schemenhafte Gestalten den Bildraum als Mittel zu Balance und Ausgewogenheit der Komposition. Wichtig wird dieses Gestaltungsmerkmal bei extrem schmalen Hoch- oder Querformaten.
Büschgens, Klaus: 1936 in Krefeld geboren - 1953-1956 Praktikum Textilindustrie Krefeld - 1955-1956 Kurse Freihandzeichen, Werkkunstschule Krefeld - 1957-1959 Studium Grafik Design, Werkkunstschule Aachen bei Prof.Carl Schneiders - 1959-1962 Studium Grafik Design, Werkkunstschule Wuppertal bei Prof. Karl E. Fuchs - seit 1962 Grafik Designer in Mönchengladbach - seit 1984 Mitglied der „Vereinigung bildender Künstler SALIX e.V.“, Kaarst - 1995 Preisträger „Aktion Kunstblatt“ der Rheinischen Post - 1995 Preisträger Karikaturen Wettbewerb „Spitze Feder“ der Rheinischen Post
C
Chagall, Marc: Marc Chagall wurde 1887 in Witebsk in Russland geboren. Er erhielt dort seinen ersten Kunstunterricht und bildete sich später in Moskau und St. Petersburg weiter. Als Chagall im Jahre 1910 23-jährig von Moskau nach Paris ging, erfuhr seine Kunst in der Auseinandersetzung mit der internationalen Avantgarde, die sich in Paris niedergelassen hatte, die
entscheidende formale und farbliche Bereicherung. ...weiter
D
Damm, Frank: Geboren 1971, aufgewachsen in Vreden - ab 1992 Studium in Essen: Gestaltungstechnik, Kunst, Deutsch. Lebt seit 2004 in Lüdinghausen.
In seiner Malerei beschäftigt sich Frank Damm mit alltäglichen Gegenständen,die oft in großflächige Farbkompositionen eingebunden sind. Die Darstellung ist mal abstrakt, mal realistisch und manchmal wird beides einander gegenübergestellt. Dabei werden vor allem Einflüsse aus dem Kubismus deutlich, wenn beinahe geometrische Farbkompositionen in Öl und Acryl collageartig Materialien wie Zeitung, Karton oder Stoff eingebunden und mit zahlreichen Elementen sowie mit Lackschichten überzogen werden. Häufig stehen diese Bilder für sich oder sind in Serien aufeinander bezogen, immer wieder findet sich die Gegenüberstellung abstrahierter Motive mit einem fotorealistischen Gegenstück, mit dem die Abstraktion jener Motive verdeutlicht wird.
Frank Damm zum Thema Kaffee: "Die anregende Atmosphäre beim Kaffeetrinken mit Freunden in Kaffeehäusern war die Inspiration, mich mit diesem speziellen Thema auseinanderzusetzen."
Döring, Jörg: In den 60er Jahren im Ruhrgebiet geboren, wurde Anfang der 90er Jahre mit seinen überdimensionalen Donald und Mickey Mouse Gemälden bekannt. Seit 2000 beschäftigt sich der Künstler neben Malerei ausgiebig mit der Technik der Serigrafie auf Leinwand.
Dreyer, IBO: 1945 geboren in Willich - 1969–1972 Ausbildung in Nürnberg bei Prof. Werner Ramser und Oskar Rieß - seit 1973 als freischaffende Künstlerin tätig - seit 1974 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Dreyer ist regelmäßig auf Kunstmessen vertreten.
F
Felixmüller, Conrad: Conrad Felixmüller wurde am 21. Mai 1897 in Dresden geboren. Neben seiner graphischen Tätigkeit malte Felixmüller, und der künstlerische Erfolg in der Öffentlichkeit stellte sich bereits nach dem Krieg ein. ...weiter
Fetting, Rainer: 1949 in Wilhelmshaven geboren. Angeregt durch die Arbeiten der "Fauves" und der expressionistischen Tradition verpflichtet, arbeitet Fetting auf die ihm eigene, ausdrücklich individuellen Art, das Leben in den modernen Metropolen aufzuzeigen. Ein wesentlicher Ansatz für seine Arbeit liegt im Drang nach "Erfüllung", dem er alles andere unterordnet. Lust, Edickik, Abenteuer sind die Themen, zu denen er sich mitteilt. Neben Middendorf, Salome, Zimmer und Castelli hat Fetting als Mitbegründer der „Galerie am Moritzplatz“ 1977 in Berlin die Künstlerbewegung der "Jungen Wilden" mitgestaltet und verhalf in den 80er Jahren der aktuellen Berliner Kunstszene zu internationaler Beachtung. Fetting lebt und arbeitet im Spannungsfeld Berlin-Kreuzberg - New York.
Feyen, Harald: 1949 geboren in Mettmann - 1967-1972 Werkkunstschule/ Fachhochschule Düsseldorf - 1974-1977 Studium an der Pädagogischen Hochschule Neuss - 1981-1997 Lehrauftrag für Zeichnerische Darstellung/ Freihandzeichnen an der Fachhochschule Düsseldorf ...weiter
Froese, Peter: 1939 geboren in Boltenhagen/Mecklenburg - 1955-1958 Graveurlehre (Jagdwaffen) - 1959-1979 in verschiedenen Druckereien als Korrekturfachmacher tätig - 1976 die ersten Kupferstiche entstehen - 1977 erste Ausstellung in der Saalbau-Galerie, Darmstadt - seit 1979 als freischaffender Kupferstecher tätig - 1981 Umzug von Birkenbach nach Bredstedt/Nordfriesland. Peter Froese ist einer der wichtigsten Kupferstecher nach 1945. In dieser Technik entstanden um 1420 zum Beispiel Meisterwerke von Dürer und Rembrandt. Heutzutage wird die Technik des Kupferstechens nur noch von wenigen Künstlern angewendet.
Fußmann, Klaus: 1938 geboren in Velbert (Rheinland). Klaus Fußmann hatte unzählige Ausstellungen im In-und Ausland und ist in vielen großen Sammlungen und Museen der Welt vertreten.
G
Gloyer, Frauke: 1961 geboren in Flensburg - 1981-1986 Studium Freie Malerei in Braunschweig bei Professor Monkiewitz und Professor Dörfler - seit 1986 freiberufliche Künstlerin in Galmsbüll bei Niebüll.
Die Künstlerin ist bekannt für ihre kleinformatigen Ölgemälde (Stilleben, Portraits und Planair-Malerei), die immer vor der Natur entstehen. Mit ihren Motiven, die die Künstlerin direkt vor der Haustür findet, folgt sie der Tradition der skandinavischen Maler des 19. Jahrhunderts. Ihre Werke sind unter anderem in Museen in Husum und Schleswig ausgestellt.
Gottwald, Ilse: 1936 in Hannover geboren - 1954-1957 Ausbildung im Buch- und Kunsthandel - ab 1975 nach Beschäftigung mit verschiedenen bildnerischen Techniken, Hinwendung zur Radierung - 1978 Einrichtung einer eigenen Werkstatt - 1979 Teilnahme am Radierseminar der Sommerakademie Salzburg bei Prof. Otto Eglau -
1988-1990 Dozentin an der Volkshochschule
H
Hagemeister, Alexander von: Der Künstler Alexander ”Sascha” von Hagemeister entstammt einer Adelsfamilie, die aus Stralsund und dem Baltikum kommend, seit den Zeiten des Zaren Peters des I. in St. Petersburg lebt. ...weiter
Hamkens, Linda: seit 1973 als freischaffende Künstlerin tätig, mit zahlreichen Einzel und Gruppenausstellungen in Deutschland, der Schweiz und Norwegen. Sie hat eine eigene Keramikwerkstatt in Reimersbude bei Witzwort, die täglich von 11-19 Uhr geöffnet ist.- Tel. 04864/12 02
Helten, Irmtraut: 1947 Geboren in Wilhelmshaven. Ihre Bilder sollen dem Betrachter die Chance geben, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Sie freut sich, wenn Sie sich auf einen Dialog mit ihren Bildern einlassen und wünscht Ihnen viele Freude und Entspannung.
J
Janak, Alois: Geboren 1924 in der Tschechoslowakei, konnte er nach dem Krieg sein Studium der Agrarwissenschaften in Prag aus politischen Gründen nicht fortsetzen, 1949 floh er nach Bayern und Paris und arbeitete später beim Rundfunk in München. Nach privaten Malstudien beginnt Janak 1952 mit der Ölmalerei, es folgen Lithographien und in den folgenden Jahrzehnten entsteht ein umfangreiches Werk an Farbradierungen, Gouachen und Ölbildern. Seine erste Ausstellung war 1957 bei Bernheim in Paris.
Janosch wurde 1931 in Zaborze an der polnischen Grenze geboren. Er wuchs dort auf und arbeitete von 1944 bis 1953 in einer Schmiede und in Fabriken, erlernte ein wenig Malerei bei Gerhard Kadow (Bauhaus) und versuchte dann, an der Münchener Akademie zu studieren. Dort bestand Janosch die Probezeit nicht und lebte danach als Schreiber und Illustrator in München. Janosch stellte im Wilhelm-Busch-Museum in Hannover, im Albrecht-Dürer-Haus Nürnberg und in ungezählten Galerien aus. Er schrieb einige Romane und illustrierte Kinderbücher. Seine typischen Figuren wie "Der kleine Tiger" oder der "Kleine Bär" sind aus deutschen Kinderzimmern kaum mehr wegzudenken. Janosch lebt seit einigen Jahren auf den Canarischen Inseln.
Janssen, Horst: Der Holzschneider, Radierer und Zeichner Horst Janssen begann sein künstlerisches Oeuvre mit expressionistischen Holzschnitten in Farbe. Später, Ende der fünfziger Jahre, widmete er sich den Techniken der Zeichnung und Radierung. Seine Hauptmotive waren vielfach Blumen und Selbstportraits. Horst Janssen äußerte mit den künstlerischen Mitteln oftmals seine sarkastische und kritische Haltung gegenüber der Umwelt. Seine Stilsprache umfasste gleichfalls Elemente der Neuen Sachlichkeit und des Phantastischen Realismus...
K
Kissmer, Willi: Die anmutige Darstellung des weiblichen Körpers, ahnungsvoll verhüllt oder umgeben von faltig drapierter Tuchlandschaft, bilden das Hauptthema des Künstlers Willi Kissmer und regen immer wieder die Phantasie des Betrachters an. Vollendete Beherrschung der Radiertechnik, die dem Künstler eine Darstellungsweise erlaubt, wie sie sonst nur vom Fotorealismus bekannt ist – vollendet auch die Schönheit der Motive in den Werken von Willi Kissmer. Internationale Kunstmessen u.a. in: Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Dresden, Basel, Paris, Stockholm und New York. willikissmer.info
Koczy, Winfried: 1956 geboren in Regensburg, Studium der Kunsterziehung bei Prof. Daucher in München, lebt und arbeitet in Kempten. Winfried Koczy hat eine ganz eigene Technik entwickelt: geschweißte Bilder. Das Ausgangsmaterial für seine Bilder und Reliefs ist nicht die Leinwand, sondern Metall. Er bearbeitet dünne Aluminiumplatten mit einem Schweißgerät und brennt so seine Köpfe und Figuren ein. Diese Platten montiert er dann auf einen Bildträger, zumeist auf Leinwand und übermalt sie.
Koczy arbeitet gerne mit gefundenen Materialien, so sind zum Beispiel die Metallplatten meist gebrauchte Druckplatten aus dem Offsetdruck. Dadurch verbindet sich in seinen Bildern die Malerei mit den bereits auf den Platten vorhandenen Texten und Grafiken. Die archaisch anmutenden Köpfe und Figurengruppen sind bewusst auf das Wesentliche reduziert. Die in ihrem Ausdruck ruhigen und ernsten Gesichter stehen in einem spannungsvollen Kontrast zu der kraftvollen expressiven Malweise des Künstlers. koczykunst.de
Kressel, Diether: Der 1925 geborene Künstler begann erst 1965, also im Alter von 40 Jahren, Radierungen und Strichätzungen zu schaffen. Sein druckgrafisches Werk umfaßt seitdem etwa hundert Blätter. Die Hälfte von ihnen sind Farbradierungen, die meistens von mehreren Platten gedruckt sind. Die frühesten Druckgrafiken entstanden in Spanien an der Atlantikküste im Sommer 1965 unmittelbar von der Natur und zeigen spanische Motive: Haus, Dorf, Hafen, Fisch, Strand, in einer Bildrhythmik, in der noch Elemente des Mediterranen in der Art von Macke und Bargheer auf veränderter Ebenen nachklingen.
Ein Jahr später, 1966, schuf Kressel das für ein ganzes weiteres (Lebens-) Werk wegweisende Blatt "Zweimal im Rasierspiegel". Ein zerbrochener Rasierspiegel war der reale Anlass, das eigene Gesicht facettiert zu betrachten. Seitdem hat Kressel das Thema Selbstportrait im Spiegel und auch das Motiv des "Spiegelaktes" mit seinen Verdoppelungen, Verdrehungen und Facettierungen immer wieder variiert und weiterentwickelt. So entstand das Bild im Bilde, als ausschnitthaftes Selbtbildnis im Holzrahmen eines altertümlichen drehbaren Standspiegels, als Reflex der Spiegeltüren in einem altmodischen Kleiderschrank, (Maler und Modell), im Zifferblatt einer Uhr (Uhr für Haese), als Akt auf der Staffelei oder auf dem Sofa (Spiegelaktsofa). Fensterblick und Spiegelbild verkörpern surreale Leitmotive im Schaffen von Diether Kressel, symbolisieren austauschbare Wirklichkeiten, den beziehungsreichen Wechsel von Schein und Sein.
L
Linnenbrink, Peter: Der Künstler wurde 1941 in Dortmund geboren. Nach seinem Design-Studium in Amsterdam arbeitete Peter Linnenbrink in verschiedenen Düsseldorfer Werbeagenturen. 1972 gründete er seine eigene erfolgreiche Agentur in Dortmund, der bald eine Zweigniederlassung in Frankfurt folgte. Der talentierte Graphiker fand nach jahrelanger Agenturtätigkeit durch Kundenaufträge zur freien Malerei zurück. Es entstanden so für die Schweizer Regierung und mehrere Touristikverbände die ersten stimmungsvollen Landschaftsaquarelle.
Im Jahr 1995 zog sich der Künstler völlig aus dem Agenturgeschäft zurück, um sich fortan nur noch seiner Passion, der Graphik und der Malerei, widmen zu können. Peter Linnenbrinks Arbeiten gehören zu den interessantesten Neuentdeckungen der letzten Jahre, entwickelt sich doch in ihnen eine anregende Dynamik in Form und Farbe sowie dem Spiel mit Licht. Der souveräne Stil seiner Arbeiten - Mut zu starken Farben und Verbindungen mit ungewöhnlichen Perspektiven – hat mittlerweile eine breite Anhängerschaft gefunden.
M
Mack, Heinz: "Glücklicherweise erlaubt es die Natur der Erde noch nicht, dass das gesamte Inventar unserer Welt sich gleichförmig im Raum ausbreitet; unter dem gleichen Himmel finden wir noch immer die Reservate der Natur, deren außerordentliche Räume von großer Dimension sein müssen, scheint es doch so, dass sich in ihnen selbst Atomexplosionen verlieren."
Mahsberg, Manfred: Seit vielen Jahren hat sich Manfred Mahsberg dem Porträt als Form der Malerei gewidmet, jedoch nicht im Sinne einer klassischen Bildgattung. Vielmehr sind Portraits für ihn stets Anlass zur Malerei: Portraits von Kulturschaffenden aus verschiedenen Jahrhunderten, die als Abbildungen unsere Lexika und Enzyklopädien bevölkern. Sie bilden den Ausgangspunkt für unermüdliches Schaffen, wobei Mahsberg die bekannten Vorlagen in dramatischer Pinselführung "bis zur Kenntlichkeit verfremdet". Mahsberg, 1963 in Aachen geboren, lebt und arbeitet in Nideggen.
Miles, Devin: Der 1961 in Krefeld geborene Künstler hat sich nach einem erlernten Handwerk autodidaktisch zum frei Schaffenden entwickelt. Die beruflichen Erfahrungen mit Siebdruck und Graphikdesign setzt er mit der Malerei um in eine eigene Stilrichtung, die Devin Miles zum Wegbereiter der Modern Pop Art gemacht hat. Die unverwechselbare Ausdruckskraft seiner Werke hat Devin Miles Werke in zahlreiche Galerien und Ausstellungen gebracht. Neben anderen Bildern von Miles finden Sie in unserer Galerie in Hamburg und auch in Husum seine Siebdrucke auf Aluminium.
Müller-Stahl, Armin: Armin Mueller-Stahl wurde am 17. Dezember 1930 in Tilsit (ehemals Ostpreußen) geboren. Er wuchs in der DDR auf. 1952 erhielt er sein erstes Engagement am Berliner Theater am Schiffbauerdamm, dessen Ensemble 1954 zur Berliner Volksbühne übersiedelte. ...weiter
P
Prohn, Arne: geboren 1968 in Hamburg, Ausbildung im Schmiedehandwerk 1985-1988, Studium an der Akademie für gestaltende Handwerke in Aachen. Ab 1993 freie bildhauerische Arbeiten, 2001 Übernahme der Almdorfer Schmiede. Lebt und arbeitet in Nordfriesland.
Windspiele, Freilichtobjekte und Skulpturen aus geschmiedetem Eisen, Stahl, Aluminium, Stein.
Am Anfang des Arbeitsprozesses steht die Idee. Es folgen Skizzen und Arbeitsmodelle, um die Bedingungen von Konstruktion und Material auszuloten, erst dann erfolgt die Umsetzung ins Original. Hebelarme und Gewichte- sowie Schwer- und Hängepunkte unterliegen physikalischen Gesetzen, die es einzuhalten gilt. Mit seiner Kunst macht der Metallgestalter den Wind- sein persönliches Steckenpferd- sichtbar.

R
Rousseau, Iris: Die Künstlerin Iris Rousseau gehört zu den kreativsten Bildhauerinnen in Norddeutschland. Am liebsten sind ihr Skulpturen von ausdrucksstarken Frauen.
Rusch, Jens: geboren 1950. Jens Rusch ist ein Mann der Marschen; er lebt und arbeitet in Brunsbüttel, dort, wo die Hoffnung auf Licht größer und heller ist als das Licht selbst. Dort, wo das Suchen mehr bedeutet als das Finden. Dort, wo dem Künstler Fragen gestellt werden, die andernorts als beantwortet gelten.
S
Schüler, Gudrun: geboren 1960 in Hof/Saale, seit 1989 freischaffend tätig, eigenes Atelier in Bayreuth, 2000 – 2004 Studium Bildende Kunst, Akademie Faber/Castell, Abschluss mit Auszeichnung
Mitgliedschaften:
Berufsverband Bildender Künstler, Gedok Franken e.V., fokus-europa e.V., Kunstverein Bayreuth
Einzelausstellungen : (Auswahl)
Galerie Tobien / Husum, Galerie Alte Post, Westerland / Sylt, Kunstverein Bayreuth, Galerie Weinelt / Hof, Rathaus Bindlach, Rathaus Rehau, Städt. Galerie Schwarzenbach, Landratsamt Bayreuth, Städt. Galerie im Bürgerzentrum / Münchberg, Bezirksklinikum Obermain
Gruppenausstellungen : (Auswahl)
BBK: Villa Dessauer / Bamberg, Kulturzentrum St. Gangolf / Hollfeld und ARTUR seit 1999, Gedok: Kunsthaus Nürnberg und Reitstadel Neumarkt,
focus-europa: Arenzano/Italien, Landratsamt Kronach und Petrikirche Kulmbach,
Bund Fränkischer Künstler: Plassenburg Kulmbach,
Internat. Kunstausstellung Hollfeld, Sommerakademie Marburg,
FAZIT 04, Schloss Faber/Castell, Stein
Galerie Frölich / Stuttgart, Centre Bonlieu d’Annecy / Frankreich
Kunstszene Bayreuth, Eremitage Bayreuth, Universität Bayreuth, Kunstverein Hof
öffentliche Ankäufe:
Bayer. Staatsgemäldesammlung München,
Städte Bayreuth, Rehau und Schwarzenbach,
Freistaat Bayern, Gemeinde Bindlach, Landkreis Bayreuth,
Friedrich-Baur-Stiftung / Altenkunstadt
Seifert, Georg: 1953 geboren in Münster - 1972-1974 Studium der Malerei an der FH Münster - 1974-1980 Studium der freien Malerei an der HdK Berlin - 1979 Meisterschüler bei Klaus Fußmann - 1980 und 1982 Aufenthalte in den USA - 1981-1983 Stipendiat der Karl Hofer Gesellschaft. Seifert lebt freischaffend in Berlin
Stemmeler, Christian: wurde am 26.7.1928 in Bonn geboren. Die künstlerische Ausbildung begann er an der Kunstschule Köln. Es folgten Studienjahre bei Karl Ludwig Nagel (seinerseits bei Hans Thoma Meisterschüler) und bei Karl Nonn. Anschlieáend wurde Stemmeler Schüler bei Prof. vor dem Berge, Prof. Schröder und Prof. Husmann. Danach war Stemmeler lange Jahre als Kunstmaler beim WDR Fernsehen in Köln tätig. Eigene Ausstellungen fanden in Paris und München Beachtung.
Störtenbecker, Nikolaus: „Dinge, die von selber zu mir sprechen, kann ich am Besten malen. In Schwansen waren sie gesprächig, gaben dem Auge geheime Zeichen oder drängten sich freundschaftlich auf. Man brauchte sie einfach nur zu malen.“ ...weiter
Strunowa, Larissa: Die in Heide lebende Russin Larissa Strunowa studierte 1976-81 Malerei in Moskau. Wir präsentieren einen Querschnitt ihrer figürlichen Arbeiten in Oel- oder Aquarelltechnik.
Takahashi, Yoshi: 1943 geboren inTokyo, 1997 gestorben in Bad Reichenhall. Die von Yoshi Takahashi entwickelte Technik der Druckgraphik, die darauf beruht, dass jede einzelne Radierung ausschließlich von den drei Grundfarben gedruckt wird, hat zu einer außerordentlichen Differenzierung in der Farbgebung geführt. Der überaus große Erfolg des Künstlers hängt vor allem damit zusammen, dass es ihm gelungen ist, fernöstliches und europäisches Ideengut in höchst eigenwilliger Weise miteinander zu verschmelzen. ...weiter
Tarkay, Itzchak: wurde 1935 in Jugoslawien geboren. Die Familie wanderte nach Israel aus und Tarkay studierte dort am Avni Institut für Schöne Künste in Tel Aviv. Danach ging er an die renommierte Bezalel Akademie in Jerusalem. Bedeutende Ausstellungen seiner Arbeiten fanden nicht nur in seiner Heimat Israel statt; in ganz Europa, in New York und in Kalifornien gehören Itzchak Tarkays Expositionen zu den herausragenden Ereignissen in der Kunstwelt.
Die Inspiration für seine Arbeiten kommt deutlich aus dem französischen Impressionismus und der "Pariser Schule", seine Malereien haben etwas von der "Facon de Faire" Toulouse-Lautrecs.
Eine reiche und sensitive Farbklarheit zeichnen die Bilder Tarkays aus, malt er z.B. eine Frau in einem Zimmer, gelingt es ihm, das Interieur so in den Hintergrund zu legen, dass es die Anwesenheit der Frau noch unterstreicht und sie dadurch gleichsam aus dem Zimmer in den Vordergrund hebt. So schafft
Tarkay eine Atmosphäre zarter Intimität, ohne jegliche voyeuriste Wirkung oder Absicht. Seine Landschaften vermitteln denselben Eindruck, wenn er z.B. einen Baum in die Mitte des Bildes malt. Auch hier tritt die Landschaft zugunsten des Objekts zurück, ohne reduziert zu wirken.
Vitalität und Expressivität seiner Arbeiten machen Itzchak Tarkay zu einem der wichtigsten neoklassizistischen Künstler im heutigen Europa.
U
Uecker, Günther: „Mein Körper spielt für die Proportionen meiner Arbeiten eine große Rolle. Die Bewegung meiner Füße, die Beugung des Leibes und die Bögen der ausgreifenden Arme, in Farbe getaucht, sind choreografische Zeichen, die ein Bildfeld füllen. Die Erreichbarkeit der Feldgrenzen ist der Handlungsspielraum... Die Abstände der Nägel ergeben sich durch die Dicke meiner Finger, die Bewegungsmöglichkeiten der Hände bilden Richtungen und Strömungsverläufe.„ ...weiter
V
Völkl-Fischer, Ulrike: wurde 1954 in Aschaffenburg am Main geboren. Ihre Werke entstehen frei von jeglichen Konventionen; so lässt sich die Künst-lerin, die ihre Arbeiten gern als „unverbildet“ bezeichnet, mit Vorliebe aus der Welt der Kinder und der Kinderkunst inspirieren. Das Ergebnis sind natürliche, verspielte und farbenfrohe liebenswerte Kunstobjekte.
Votteler, Jutta: Das naturhafte Sein in der ihr eigenen malerischen Formen-sprache herauszuarbeiten ist das Credo der Künstlerin. Tief empfundene Harmonie, die durch die Farbkomposition ihrer Werke meisterhaft zum Ausdruck kommt, verknüpft mit poesie-voller Phantasie, in der Heimisches und Fremdes wie selbstverständlich zusammenfinden, fordern den Betrachter auf, sich auf eine Reise durch die ganz besondere Welt von Jutta Votteler zu begeben. ...weiter
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W
Weber, J.: wurde am 6.11.1951 in Bingen am Rhein geboren. Er malt seit seiner frühesten Jugend und bildete sich zunächst autodidaktisch durch Studien in Museen weiter. Die Technik der Düsseldorfer Malschule faszinierte ihn besonders. Intensive Studien und ein ausgeprägtes Talent machten ihn zum gefragten Landschaftsmaler. Die Mitarbeit im Atelier befreundeter Kunstmaler half ihm, die Entwicklung zur naturalistischen Malerei entscheidend voranzutreiben. Seit 1981 arbeitet Weber erfolgreich als freischaffender Kunstmaler.
Werkmeister, Wolfgang: 1941 in Berlin geboren, in Meinbrexen, Weserbergland, und Baden-Baden aufgewachsen. Werkmeister beharrt auf dem Erlebnis der Wirklichkeit als Stimulans seiner Bilder. Seit seinen Anfängen bis heute ist er von dem erregt, was es mit den Augen in der Welt zu entdecken und zu erleben gibt.
Nach dem Studium bei Prof. Gunther Böhmer in Stuttgart und bei Prof. Wilhem M. Busch sowie Prof. Siegfried Oelke in Hamburg richtete er 1966 in Hamburg ein eigenes Atelier und Radierwerkstatt ein. Seine Motive findet er im Hamburger Hafen, auf Reisen nach Skandinavien und Nordafrika und in Nordfriesland.
Wever, Peter: wurde 1950 in Lüdenscheid geboren. Nach dem Abitur studierte er freie Grafik, Kunsterziehung und Werken an der Hochschule für Bildende Künste in der Gesamthochschule Kassel. 1975 konnte er das I. Staatsexamen für Kunsterzieher ablegen und erhielt 1976 ein Hochschulstipendium des DAAD für ein einjähriges postgraduate-Studium am National College of Art and Design in Dublin. Im Anschluß daran verbrachte er zwei Jahre in den USA und in Guatemala und kehrte erst 1980 nach Deutschland zurück.
In den Jahren 1977-1980 verwirklichte Peter Wever bemerkenswerte Ausstellungen u.a. in den USA, in Polen, in Irland, in Berlin, in Guatemala u.a. Nach Berlin zurückgekehrt, legte er das II. Staatsexamen für Kunsterziehung ab und wurde freischaffender Künstler. Wie schon in seinen Studienjahren begonnen, widmet sich Peter Wever weiterhin zahlreichen Ausstellungen und findet geschätzte Aufmerksamkeit bei Kunstfreunden in aller Welt
Wunderlich, Paul: Der in Hamburg tätige Grafiker, Maler und Plastiker gilt als ein Hauptvertreter des "Phantastischen Realismus". Zunächst schwarz-weiße, später farbige Lithographien von höchstem technischen Raffinement bilden den Hauptteil seines Werks. Nach der realistischen frühen Schaffensphase, in der Landschaften entstanden, erschien 1959 der Zyklus "20. Juli 1944" mit zerstückelten, deformierten Körpern vor leerem Hintergrund. Zu charakterischen Elementen der Kunst Wunderlichs wurden mit artifizieller Geschmeidigkeit gestaltete manieristische Figuren und Torsi sowie edickische Motive von delikatem und zugleich morbidem Flair, etwa in den Serien "Qui s'explique"(1959), "Leda"(1962), "Kleine Anatomie"(1963), "Modelle"(1986) und "Das Hohelied Salomos" (1969). Die Folgen "Zu A.D."(1970) und "Suite d'Ingres" (1973) persiflieren in surrealistischer Verfremdung Werke der Kunstgeschichte. 1980 erschien die Mappe "Liebe".
Z
Zelmer, Wolfgang: 1948 geboren in München - 1968-1971 Studium in London und Paris - seit 1971 freier Maler und Grafiker - seit 1979 Mitglied der Münchener Künstlergenossenschaft - 1979 Kunstpreis der Erdinger Wintertage - 1981 2. Preis der Grafik-Biennale in Tokio - 1982 1. Preis des Ueno-Royal-Museums der 7. Nikkiten-Ausstellung in Japan. Wolfgang Zelmers Ausstellungen aufzuzählen sprengt jeden Rahmen. Seit 1975 kann er auf weit über 100 Präsentationen zurückblicken, von denen jede einzelne vom Publikum begeistert aufgenommen wurde und wird. Zelmers Werke finden Liebhaber in München, Hamburg, Berlin, Paris, New York, und auch in Tokio, Sydney und Buenos Aires werden seine Ausstellungen gern besucht. Neben Radierungen und Malerei beschäftigt sich Wolfgang Zelmer auch mit Wandmalerei und führte z.B. 1982 das 6x4 Meter große Wandgemälde im Flughafen München-Riem aus.
Zille, Heinrich: geboren am 10. Januar 1858 in Radeburg bei Dresden.1901 Zilles Arbeiten werden von der " Berliner Secession" ausgestellt.Veröffentlichung der Zeichnungen in "Simplicissimus", " Jugend" und "Die lustigen Blätter". 1908 Veröffentlichung seiner Zeichnungen in dem Bilderband "Kinder der Straße" sowie in weiteren Mappenwerken. Seine Werke stellen das Leben und Milieu des Proletariats sozialkritisch und liebevoll dar. 1928 Zilles Popularität findet ihren Höhepunkt in großen Feierlichkeiten zu seinem 70. Geburtstag. Retrospektive "Zilles Werdegang" im Märkischen Museum. 1929 Heinrich Zille stirbt in Berlin-Charlottenburg und erhält ein Ehrenbegräbnis in Stahnsdorf. Erst nach seinem Tod wird seine Bedeutung als Photograph erkannt.
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