Conrad Felixmüller
Conrad Felixmüller wurde am 21. Mai 1897 in Dresden geboren. Neben seiner graphischen Tätigkeit malte Felixmüller, der künstlerische Erfolg in der Öffentlichkeit stellte sich bereits nach dem Krieg ein.
Ab 1915 entstanden bedeutende Graphiken, deren Thematik bestimmt waren vom Krieg und der Revolution. So entstanden Gemälde wie „Der Zeitungsjunge“ (1920) oder „Das Flötenkind“ (1931). Von den Nationalsozialisten wurde Conrad Felixmüller als entartet eingestuft, im Jahr 1938 wurden insgesamt 151 seiner Werke aus öffentlichen Museen in Deutschland entfernt, und er erhielt Ausstellungsverbot.
Conrad Felixmüller war ein vielgeehrter Künstler. Unter anderem erhielt er für das Frauenbild „Schwangere im Herbstwald“ (1920) den Sächsischen Staatspreis oder für sein Selbstbildnis das „Liebespaar von Dresden“ (1928) den Großen Preis für Malerei in Dresden. Zu Felixmüllers Oeuvre gehört unter anderem die Porträtmalerei. So hielt er Persönlichkeiten wie Otto Dix, Franz Werfel oder Arnold Schönberg fest.
Sein Gesamtwerk aus Malerei, Zeichnung und Graphik umfast rund 2.500 Arbeiten. In den Jahren von 1949 bis 1962 lehrte Felixmüller als Professor an der Martin-Luther-Universität in Halle/Saale. 1967 siedelte er nach Westberlin über.
Conrad Felixmüller starb am 24. März 1977 in Westberlin.
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